Kurz vorgestellt: Franziska Meusel (Listenplatz 2)

Schon Helmut Schmidt wusste, dass Politik ein Mannschaftssport ist. Das gilt auch bei der Kommunalwahl. Neben mir besteht das Team der SPD Halle-Neustadt für den Stadtrat von Halle aus elf weiteren Kandidatinnen und Kandidaten. Uns alle eint, dass wir uns für sozialdemokratische Politik einsetzen und unsere Heimatstadt gestalten wollen. In den kommenden Wochen möchte ich hier gerne verschiedene Mitstreiterinnen und Mitstreiter, die mit mir gemeinsam um Stimmen für eine starke SPD im Stadtrat von Halle werben, in kurzen Interviews vorstellen. Den Anfang macht Franziska Meusel, die sich auf Listenplatz 2 für einen Sitz im Stadtrat bewirbt. Sie wurde 1991 geboren und arbeitet als Objektmanagerin.

Warum engagierst du dich in der SPD?

Im Jahr 2017 stand die Bundestagswahl vor der Tür und es war klar, dass mit der AfD eine rechtspopulistische Partei, die keinerlei Lösungsansätze bietet sondern nur Hass und Hetze verbreiten kann, Einzug in unser demokratisches Parlament hält. Das war der Stein des Anstoßes für mich.

Ich war zu diesem Zeitpunkt selbst relativ unzufrieden mit der deutschen Politik. Ich hatte wahrscheinlich wie viele den Eindruck, dass die Politiker in Berlin an den Bürgerinnen und Bürgern „vorbeiregieren“. Ich wollte aber nicht länger daneben stehen und das bemängeln, was schief läuft, sondern mich selbst aktiv für eine bessere Politik einsetzen, die in meinen Augen stärker auf sozialdemokratischen Werten aufbauen sollte. Was lag da also näher als sich in der SPD zu engagieren? So stellte ich am 24. September 2017 einen Mitgliedsantrag bei der SPD und erhielt am 18. Oktober 2017 mein Parteibuch. 

Von Anfang an hatte ich das Gefühl, dass meine Meinung gehört und auch ernst genommen wird. Man kann durch Engagement viel bewegen und das ist es, was mich antreibt und motiviert. Das ist letztendlich der Grund, warum ich mich in der SPD engagiere.

Was möchtest du im Stadtrat für Halle-Neustadt erreichen?

In erster Linie möchte ich erreichen – nicht nur allein im Stadtrat, sondern auch generell – dass sich die Wahrnehmung Halle-Neustadts als „Problemviertel“ ändert. Ja, es gibt Probleme in Neustadt, wie zum Beispiel im Südpark. Aber trotzdem bin ich der festen Überzeugung, dass Neustadt ein unheimliches Entwicklungspotential hat, denn nicht umsonst wurde Halle-Neustadt für die Zukunftsstadt 2050 ausgewählt.

Es ist ein lebens- und liebenswerter Stadtteil, der mehr Beachtung und Anerkennung verdient. Deswegen ist mir die Stadtteilentwicklung sehr wichtig. Halle-Neustadt ist meiner Meinung nach der grünste Stadtteil Halles. In jedem Wohnkomplex gibt es kleinere Grünflachen. Teilweise laden diese nicht gerade zum Verweilen ein. Es fehlen Bänke, kleinere Anpflanzungen, wie Blumen und sie verkommen manchmal zu Mülleimern. Grünflachen und die Müllproblematik sind für mich Themen für die ich mich im Stadtrat für Halle-Neustadt einsetzen möchte.

Auch für mehr Sicherheit möchte ich mich einsetzen. Bei Gehwegbeleuchtungen, intakten Gehwegen und der Erreichbarkeit des Ordnungsamtes haben wir noch Verbesserungsmöglichkeiten. Die Bürgerinnen und Bürger haben ein stetig steigendes Bedürfnis nach Sicherheit.

Ich bin zudem der Überzeugung, dass auch das Thema Wohnen für die Neustädterinnen und Neustädter wichtig ist. Diesen Eindruck habe ich in vielen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern an unseren Infoständen im letzten Jahr gewonnen.

Ich glaube fest an das Potenzial Halle-Neustadts und für dessen Wahrnehmung und Nutzung möchte ich mich stark machen, im Stadtrat oder auf anderem Wege. 

Was ist dein Lieblingsort in Halle-Neustadt?

Für mich gibt es nicht den einen bestimmten Lieblingsort in Halle-Neustadt. Ich mag es sehr durch Halle-Neustadt zu spazieren, zwischen den Blöcken in den Wohnkomplexen entlang zu schlendern, mich dabei an meine Kindheit in der Hoyerswerdaer Neustadt zu erinnern und vertraute Architektur zu entdecken. Wenn ich mich aber festlegen soll, dann würde ich mich für folgende drei Lieblingsorte – bekanntlich sind aller guten Dinge drei – entscheiden: den Bruchsee, die Kirchteichpromenade im Südpark und die Neustädter Passage mit den Scheiben.


„Wir leben Halle“ – mit diesem Motto zieht die SPD in den Wahlkampf. Was verbindest du persönlich mit diesem Motto?

Ich bin zwar nicht in Halle geboren und aufgewachsen, aber dennoch habe ich mich auf Anhieb nach meinen Zuzug 2015 wohl und heimisch gefühlt. Als überzeugte Hallunkin setze ich mich mittlerweile auch auf kommunaler Ebene ein und lerne dadurch mein „neues“ zu Hause erst so richtig kennen. Halle ist eine wundervolle, lebenswerte Stadt und mir zu einer zweiten Heimat geworden. Mich für sie einzusetzen und sie voranzubringen ist mir ein wichtiges Anliegen. Ich lebe damit nicht nur in Halle, sondern ich lebe Halle!

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